Presse und News

Hier finden Sie eine Liste der aktuellen Pressemitteilungen und News des Fraunhofer ENAS.

 

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Ältere Pressemitteilungen und News finden Sie im Archiv.

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  • © Klinikum Chemnitz

    Der rasche Transfer von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung ist entscheidend, damit Wissen und technologische Innovationen die Patientenversorgung verbessern, die Behandlungsqualität erhöhen und die Lebenszeit von Betroffenen verlängern können. Denn bis aus einer Idee ein marktreifes medizintechnisches Produkt entsteht, das am Krankenbett ankommt, vergehen heute im Durchschnitt mehr als zehn Jahre. Um diese zeitlichen Hürden zur Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die medizinische Praxis potenziell zu reduzieren, Wartezeiten für Patienten zu verkürzen und Kosten für das Gesundheitssystem zu verringern, braucht es effektive Strategien, die Wissenschaft und Kliniken näher zusammenbringen. Das Fraunhofer ENAS und das Klinikum Chemnitz gehen zukünftig einen gemeinsamen Weg, um die Rahmenbedingungen für eine effizientere Translation zu schaffen: Indem sie ihre Stärken bündeln, sollen Forschung und Entwicklung enger verzahnt, konsequent an den Patientenbedürfnissen ausgerichtet und neues Wissen direkt in den klinischen Alltag überführt werden. Ziel ist es, Resultate aus dem Forschungslabor unmittelbar in Behandlungsprozesse zu integrieren und bedarfsgerechte Gesundheitsleistungen zu ermöglichen. Die von beiden Partnern unterzeichnete Absichtserklärung zur Kooperation (»Memorandum of Understanding«) sowie das neue »Health Innovation Lab« des Fraunhofer ENAS markieren wichtige Initialschritte, um diese Vision zu realisieren.

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  • © andreyarmyagov/Canva

    Kaum ein Lebensbereich kommt heute mehr ohne sie aus: Sie imprägnieren Funktionskleidung und machen sie wetterfest, sie sorgen als Antihaftbeschichtung für das schonende Garen selbst empfindlichster Lebensmittel und verleihen Kosmetik- und Pflegeprodukten lange Haltbarkeit. Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind Segen und Fluch zugleich. Denn die auch als »Ewigkeitschemikalien« bezeichneten Verbindungen sind weit mehr als nur wasser- und schmutzabwesend. Sie gelten als persistente und toxische Stoffe mit erheblicher Gefahr für Umwelt und Gesundheit. Da sie extrem stabil und biologisch nicht abbaubar sind, können sie sich in der Natur und im menschlichen Körper anreichern und so das Risiko für Erkrankungen erhöhen. PFAS-Chemikalien werden jedoch nicht nur in Verbraucher- und Industrieprodukten eingesetzt, sondern finden auch in einer Vielzahl von Fertigungsprozessen Anwendung. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich von Produktionsabläufen im Automobilbau, über Fabrikationsprozesse in der Medizintechnik bis hin zu Fertigungslinien in der Luft- und Raumfahrt. Gerade in der Halbleiterindustrie sind die Fluorverbindungen wegen ihrer außergewöhnlichen Hitzebeständigkeit oder chemischen Stabilität bislang unersetzlich, etwa bei der Herstellung funktionaler Mikro- und Nanostrukturen. Gemeinsam arbeiten das Fraunhofer ENAS, das Paul Scherrer Institut PSI und memsstar Limited an einer Kehrtwende: Die drei Partner bündeln ihre Stärken, um eine PFAS-freie und umweltfreundliche Alternative für die Chipindustrie zu erforschen und industriell nutzbar zu machen.

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  • © Fraunhofer ENAS/Dirk Hanus

    Das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS und X-FAB bündeln ihre Kompetenzen in einem innovativen Kooperationsmodell: Mit dem »Lab-in-Fab«-Ansatz werden Forschung, Entwicklung, Fertigung und Vermarktung verzahnt, um mikrotechnologische Innovationen schneller in die industrielle Serienproduktion zu überführen. Der technische Fokus der Zusammenarbeit liegt auf Advanced Packaging und Heterointegration von elektronischen Komponenten und Systemen. Das »Lab-in-Fab«-Modell ermöglicht eine effiziente Entwicklung neuer Prozesse und Technologien in den Bereichen MEMS, Mikrofluidik, Photonik und Heterointegration und deren direkte Überführung in die Fertigung – kundenorientiert, flexibel und skalierbar.

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  • © Pawel Sosnowski/Sächsische Staatskanzlei

    Das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS aus Chemnitz und die singapurische Agency for Science, Technology and Research (A*STAR) sowie die National University of Singapore (NUS) werden ihre Zusammenarbeit zukünftig intensivieren, um Forschungs- und Entwicklungskompetenzen im Bereich Mikroelektronik in Asien zielgerichtet zu bündeln. Die hierzu im Oktober 2025 unterzeichneten Kooperationsvereinbarungen zum Aufbau strategischer Partnerschaften schlagen eine Brücke, die Sachsen als Europas bedeutendstes Zentrum für Mikroelektronik und Singapur als eine der dynamischsten Innovationsräume im asiatischen Raum enger zusammenbringt und Türen für technologischen Vorsprung öffnet.

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  • © VX Instruments GmbH

    Die zunehmende Nutzung von Elektrofahrzeugen und erneuerbaren Energiequellen ist einer der Haupttreiber für die Dynamik des Halbleitermarkts. Damit verbunden ist die steigende Nachfrage nach Leistungshalbleitern wie Siliziumkarbid (SiC) und Galliumnitrid (GaN), die als bedeutende Schlüssel für die Weiterentwicklung der Leistungselektronik und damit für den Erfolg der Verkehrs- und Energiewende gelten. Um höchste Qualitätsniveaus von Chipinnovationen basierend auf SiC und GaN sicherzustellen, entwickeln das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS und die VX Instruments GmbH ein neuartiges, zukunftsweisendes und hocheffizientes Testsystem. Dank präziser, paralleler Funktionstests auf Waferebene können hochfunktionsfähige sowie äußerst robuste und stabile Bauelemente für leistungselektronische Anwendungen realisiert sowie Testzeiten und -kosten gesenkt werden. Die Kombination aus komplexen Testprozessen und Künstlicher Intelligenz wird die Effizienz der Halbleiterfertigung in Zukunft zusätzlich deutlich erhöhen.

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  • © Fraunhofer ENAS/André Wirsig

    Das Fraunhofer ENAS feiert die Eröffnung des »European Test and Reliability Centers« (ETRC). Mit Unterstützung der Europäischen Union (EU), des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie des Freistaats Sachsen macht das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS Chemnitz zum neuen europäischen Zentrum für Tests und Zuverlässigkeitsbewertungen komplexer Halbleiterbauelemente.

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  • © Becamex IDC

    Als bedeutende Schlüsseltechnologie ist die Mikroelektronik in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens unverzichtbar. Sie ermöglicht zukunftsweisende Innovationen, technologischen Fortschritt und stetiges Wirtschaftswachstum. Um ihre Zukunftspotenziale zu erschließen und die Basis für nachhaltige Innovationsfähigkeit zu legen, beschließen das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS und die vietnamesische Becamex IDC Corporation eine einzigartige transnationale Kooperation. Ziel ist der Aufbau und die Etablierung eines gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungszentrums für Mikroelektronik und Nanotechnologie in der wirtschaftsstarken Provinz Binh Duong, die sich zu einem bedeutenden Standort der Chipindustrie in Vietnam entwickeln soll. Damit stellen die beiden Partner entscheidende Weichen, um Forschung und Entwicklung von Hochtechnologien in Südostasien voranzutreiben.

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  • Zum 1. April 2025 hat Dr. Jochen Müller die Leitung der Business Unit »Process, Device and Packaging Technologies« am Fraunhofer ENAS übernommen. Der promovierte Chemiker blickt auf eine erfolgreiche Karriere in leitenden Positionen bei namhaften Unternehmen der Halbleiter- und Automobilindustrie zurück – darunter Infineon, Kendrion und ThyssenKrupp. Er verfügt über langjährige Erfahrungen in globalen Managementrollen in der Prozessentwicklung, im Bereich Forschung und Entwicklung, im Vertrieb sowie in der Steuerung eines kompletten Halbleiter-Produktsegments. Zum Start seiner neuen Aufgabe verrät der gebürtige Kronacher im Interview, welchen Herausforderungen er in Zukunft erfolgreich begegnen möchte, was ihn bei seiner Arbeit motiviert und was ihm in der Zusammenarbeit besonders wichtig ist.

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  • © Fraunhofer

    Die deutsche Halbleiterindustrie steht im intensiven Wettbewerb und muss einen technologischen Vorsprung erzielen, um neue Märkte zu erschließen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Fraunhofer-Forschende haben Anfang März 2025 das Projekt »IndiNaPoly« gestartet, in dem sie gemeinsam eine individuelle nanotechnologische Polymer-Plattform entwickeln. Ziel dieser Initiative ist, die Großserientauglichkeit künftiger Halbleitergenerationen sicherzustellen und die steigenden Anforderungen an kompaktere und leistungsfähigere mikroelektronische Bauteile zu erfüllen. Von den Ergebnissen des Projekts werden sowohl Hersteller von chemischen Produkten wie Spezialpolymeren und Fotolacken für die Elektronikindustrie als auch Produzenten von Halbleiterbauelementen profitieren.

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  • © Fraunhofer ENAS

    Wenn Töne und Geräusche immer mehr verschwimmen, die Außenwelt jeden Tag ein kleines bisschen mehr verstummt und Unterhaltungen, vor allem bei lauten Hintergrundgeräuschen, nicht mehr ohne große Kraftanstrengung verfolgt werden können, dann ist eine beginnende Schwerhörigkeit sehr wahrscheinlich. Bleiben diese ersten Anzeichen des Hörverlusts unbehandelt, kann eine vollständige Gehörlosigkeit drohen. Cochlea-Implantate geben hochgradig Schwerhörenden und tauben Menschen Hoffnung, wieder aktiver am Leben teilzunehmen und Zugang zur Welt der Hörenden zu finden. Aktuelle Forschungsbemühungen konzentrieren sich darauf, Fortschritte im Bereich der technisch unterstützten auditiven Wahrnehmung mithilfe von Cochlea-Implantaten zu erzielen, die eine verbesserte Sprachverständlichkeit bei gleichzeitig hohem Patientenkomfort ermöglichen sollen. Innovativer Baustein dieser Entwicklungen ist ein wahrer Alleskönner, der die dafür notwendige Elektronik nahezu unsichtbar schützt: das Polymer »Parylene«. Am Fraunhofer ENAS arbeiten Forschende wie Franz Selbmann daran, sensible Elektronik für die Medizintechnik und Industrie mit diesem hauchdünnen Kunststoff zu versehen und sie damit gegen äußere Einflüsse abzuschirmen. Im Interview erklärt der Wissenschaftler, was Parylene einzigartig macht und welche Anwendungspotentiale das »talentierte« Material zum Beispiel für neue Generationen von medizinischen Implantaten bietet.

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