Presse und News

Hier finden Sie eine Liste der aktuellen Pressemitteilungen und News des Fraunhofer ENAS.

 

Anmeldung für den Presseverteiler

Um zukünftig Informationen zu Presse- und Veranstaltungsinformationen zu erhalten, haben Sie hier die Möglichkeit, sich hier in unseren Presseverteiler aufnehmen zu lassen: zur Registrierung

 

Ältere Pressemitteilungen und News finden Sie im Archiv.

zurück
  • Presseinformation / 2026

    WIKA kommerzialisiert Freileitungsmonitoring des Fraunhofer IZM

    05. Oktober 2026

    © Fraunhofer IZM

    Ein bedeutender Erfolg für den Technologietransfer aus der angewandten Forschung: Das Fraunhofer IZM, das Fraunhofer ENAS und die WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG haben Ende Juli 2026 eine umfassende Vereinbarung zur Kommerzialisierung der Freileitungsmonitoring-Technologie ASTROSE® unterzeichnet. Mit dem Abschluss eines Lizenzvertrags übernimmt WIKA die Industrialisierung, Produktion und weltweite Vermarktung des Systems. Gleichzeitig wurde eine auf fünf Jahre angelegte Forschungs- und Entwicklungskooperation vereinbart, um die Technologie gemeinsam weiterzuentwickeln und neue internationale Märkte zu erschließen.

    mehr Info
  • © Tima Miroshnichenko/Pexels/Canva

    Die eigene Wohnung gilt häufig als Unfallquelle Nummer eins. Ein falscher Schritt auf der Treppe, ein kurzes Ausrutschen auf nassen Fliesen im Badezimmer oder ein Stolpern über eine lose Teppichkante im Wohnbereich – schon ein kurzer Moment der Unachtsamkeit genügt, um direkt mit schmerzendem Fuß oder Arm in der Radiologie zu landen. Ein Röntgenbild sorgt dort für die nötige Gewissheit und bestätigt, ob es sich um eine harmlose Verstauchung oder eine komplizierte Fraktur handelt. Doch was in urbanen Ballungsgebieten mit kurzen Wegen der Norm entspricht, wird in strukturschwachen Landstrichen häufig zur Herausforderung. Denn in Zeiten des Ärztemangels und anhaltender Klinikschließungen verschlechtert sich die medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Der Weg zu einem radiologisch gesicherten Befund und einer raschen medizinischen Behandlung wird damit schnell zur zeitlichen Zerreißprobe. Kompakte, smarte und portable Röntgensysteme, die niedergelassenen Medizinern oder Hausarztpraxen echten Mehrwert bieten und betroffenen Patienten lange Umwege und Wartezeiten ersparen, könnten diese Versorgungslücke schließen. Ihre technologische Basis beruht auf einer intelligenten Sensorik, die das Fraunhofer ENAS, das Klinikum Chemnitz und die Atomed X-Ray GmbH als Röntgenspezialist gemeinsam entwickeln. Integriert in kleine, leichte tragbare Röntgensysteme sollen mit ihrer Hilfe präzise radiologische Bilder äußerst patientenschonend und innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung stehen.

    mehr Info
  • © Fraunhofer ENAS

    Seit April 2026 verstärkt mit Ralf Arnold eine ausgewiesene Fachgröße mit langjähriger Testexpertise Europas neues Spitzenzentrum für Mikroelektronik. Der studierte Diplom-Ingenieur verfügt über knapp 40 Jahre Fach- und Führungserfahrung in leitenden Managementpositionen im Test-Engineering von Halbleiterinnovationen global agierender Unternehmen sowie im akademischen Umfeld. In seiner neuen Funktion als »Chief Scientist Test- and Design-for-Test-Concept« (DFT) wird er die fachliche und technologische Weiterentwicklung des European Test and Reliability Centers (ETRC) am Fraunhofer ENAS mitgestalten, Testroadmaps vorantreiben und zur Priorisierung zukunftsrelevanter Themen beitragen. Zum Start seiner neuen Aufgabe gewährt der gebürtige Schwabe im Interview exklusive Einblicke in seine umfassende Branchenexpertise, spricht von Menschen, die ihn inspiriert haben und zeigt, wie sich durch die Orchestrierung modernster Teststrategien Spitzenqualität sowie höchste Standards für Halbleiterchips in Europa verwirklichen lassen.

    mehr Info
  • © Klinikum Chemnitz

    Der rasche Transfer von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung ist entscheidend, damit Wissen und technologische Innovationen die Patientenversorgung verbessern, die Behandlungsqualität erhöhen und die Lebenszeit von Betroffenen verlängern können. Denn bis aus einer Idee ein marktreifes medizintechnisches Produkt entsteht, das am Krankenbett ankommt, vergehen heute in Europa im Durchschnitt mehr als zehn Jahre. Um diese zeitlichen Hürden zur Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die medizinische Praxis potenziell zu reduzieren, Wartezeiten für Patienten zu verkürzen und Kosten für das Gesundheitssystem zu verringern, braucht es effektive Strategien, die Wissenschaft und Kliniken näher zusammenbringen. Das Fraunhofer ENAS und das Klinikum Chemnitz gehen zukünftig einen gemeinsamen Weg, um die Rahmenbedingungen für eine effizientere Translation zu schaffen: Indem sie ihre Stärken bündeln, sollen Forschung und Entwicklung enger verzahnt, konsequent an den Patientenbedürfnissen ausgerichtet und neues Wissen direkt in den klinischen Alltag überführt werden. Ziel ist es, Resultate aus dem Forschungslabor unmittelbar in Behandlungsprozesse zu integrieren und bedarfsgerechte Gesundheitsleistungen zu ermöglichen. Die von beiden Partnern unterzeichnete Absichtserklärung zur Kooperation (»Memorandum of Understanding«) sowie das neue »Health Innovation Lab« des Fraunhofer ENAS markieren wichtige Initialschritte, um diese Vision zu realisieren.

    mehr Info
  • © andreyarmyagov/Canva

    Kaum ein Lebensbereich kommt heute mehr ohne sie aus: Sie imprägnieren Funktionskleidung und machen sie wetterfest, sie sorgen als Antihaftbeschichtung für das schonende Garen selbst empfindlichster Lebensmittel und verleihen Kosmetik- und Pflegeprodukten lange Haltbarkeit. Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind Segen und Fluch zugleich. Denn die auch als »Ewigkeitschemikalien« bezeichneten Verbindungen sind weit mehr als nur wasser- und schmutzabwesend. Sie gelten als persistente und toxische Stoffe mit erheblicher Gefahr für Umwelt und Gesundheit. Da sie extrem stabil und biologisch nicht abbaubar sind, können sie sich in der Natur und im menschlichen Körper anreichern und so das Risiko für Erkrankungen erhöhen. PFAS-Chemikalien werden jedoch nicht nur in Verbraucher- und Industrieprodukten eingesetzt, sondern finden auch in einer Vielzahl von Fertigungsprozessen Anwendung. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich von Produktionsabläufen im Automobilbau, über Fabrikationsprozesse in der Medizintechnik bis hin zu Fertigungslinien in der Luft- und Raumfahrt. Gerade in der Halbleiterindustrie sind die Fluorverbindungen wegen ihrer außergewöhnlichen Hitzebeständigkeit oder chemischen Stabilität bislang unersetzlich, etwa bei der Herstellung funktionaler Mikro- und Nanostrukturen. Gemeinsam arbeiten das Fraunhofer ENAS, das Paul Scherrer Institut PSI und memsstar Limited an einer Kehrtwende: Die drei Partner bündeln ihre Stärken, um eine PFAS-freie und umweltfreundliche Alternative für die Chipindustrie zu erforschen und industriell nutzbar zu machen.

    mehr Info
  • © Fraunhofer ENAS/Dirk Hanus

    Das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS und X-FAB bündeln ihre Kompetenzen in einem innovativen Kooperationsmodell: Mit dem »Lab-in-Fab«-Ansatz werden Forschung, Entwicklung, Fertigung und Vermarktung verzahnt, um mikrotechnologische Innovationen schneller in die industrielle Serienproduktion zu überführen. Der technische Fokus der Zusammenarbeit liegt auf Advanced Packaging und Heterointegration von elektronischen Komponenten und Systemen. Das »Lab-in-Fab«-Modell ermöglicht eine effiziente Entwicklung neuer Prozesse und Technologien in den Bereichen MEMS, Mikrofluidik, Photonik und Heterointegration und deren direkte Überführung in die Fertigung – kundenorientiert, flexibel und skalierbar.

    mehr Info
  • © Pawel Sosnowski/Sächsische Staatskanzlei

    Das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS aus Chemnitz und die singapurische Agency for Science, Technology and Research (A*STAR) sowie die National University of Singapore (NUS) werden ihre Zusammenarbeit zukünftig intensivieren, um Forschungs- und Entwicklungskompetenzen im Bereich Mikroelektronik in Asien zielgerichtet zu bündeln. Die hierzu im Oktober 2025 unterzeichneten Kooperationsvereinbarungen zum Aufbau strategischer Partnerschaften schlagen eine Brücke, die Sachsen als Europas bedeutendstes Zentrum für Mikroelektronik und Singapur als eine der dynamischsten Innovationsräume im asiatischen Raum enger zusammenbringt und Türen für technologischen Vorsprung öffnet.

    mehr Info
  • © VX Instruments GmbH

    Die zunehmende Nutzung von Elektrofahrzeugen und erneuerbaren Energiequellen ist einer der Haupttreiber für die Dynamik des Halbleitermarkts. Damit verbunden ist die steigende Nachfrage nach Leistungshalbleitern wie Siliziumkarbid (SiC) und Galliumnitrid (GaN), die als bedeutende Schlüssel für die Weiterentwicklung der Leistungselektronik und damit für den Erfolg der Verkehrs- und Energiewende gelten. Um höchste Qualitätsniveaus von Chipinnovationen basierend auf SiC und GaN sicherzustellen, entwickeln das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS und die VX Instruments GmbH ein neuartiges, zukunftsweisendes und hocheffizientes Testsystem. Dank präziser, paralleler Funktionstests auf Waferebene können hochfunktionsfähige sowie äußerst robuste und stabile Bauelemente für leistungselektronische Anwendungen realisiert sowie Testzeiten und -kosten gesenkt werden. Die Kombination aus komplexen Testprozessen und Künstlicher Intelligenz wird die Effizienz der Halbleiterfertigung in Zukunft zusätzlich deutlich erhöhen.

    mehr Info
  • © Fraunhofer ENAS/André Wirsig

    Das Fraunhofer ENAS feiert die Eröffnung des »European Test and Reliability Centers« (ETRC). Mit Unterstützung der Europäischen Union (EU), des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie des Freistaats Sachsen macht das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS Chemnitz zum neuen europäischen Zentrum für Tests und Zuverlässigkeitsbewertungen komplexer Halbleiterbauelemente.

    mehr Info