Neues gemeinsames Forschungsvorhaben

Chemnitz / 24.11.2017

Vom 17. bis 23. November 2017 reiste eine Sächsische Delegation unter Leitung des scheidenden Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich gemeinsam mit Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig und Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt, Unternehmern und Wissenschaftlern aus Forschungsinstituten ins Reich der Mitte, um weitere Kooperationen mit China voranzutreiben.

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Prof. Dr. Thomas Otto (l.), kommissarischer Leiter des Fraunhofer ENAS, auf der Delegationsreise des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich (2.v.l), in die Volksrepublik China. Weitere Mitreisende hier im Bild waren der sächsische Staatsminister Thomas Schmidt (3.v.l.), Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft, Prof. Dr. Michael Mertig (r.) vom Kurt-Schwabe-Institut für Mess- und Sensortechnik e.V. Meinsberg und Mandy Koritz vom Fraunhofer IVI (2.v.r.) und Dr. Reinhard Streiter vom Fraunhofer ENAS (3.v.r.) sowie Vertreter von Unternehmen, Dienstleistungs- und Forschungseinrichtungen.

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Prof. Dr. Thomas Otto, kommissarischer Leiter des Fraunhofer ENAS, präsentiert auf der Delegationsreise des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen in die Volksrepublik China die Kompetenzen des Forschungsinstitutes und ausgewählte Projekte vor potentiellen Kooperationspartnern in Chongqing.

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Die Delegation anlässlich der Reise des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen in die Volksrepublik China besuchte auch die Staumauer der Drei-Schluchten-Talsperre in der Provinz Hubei.

In der Delegation war auch das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS durch seinen Institutsleiter Prof. Dr. Thomas Otto und Dr. Reinhard Streiter vertreten. Die Reise führte u.a. nach Chongqing. Mit dieser Stadt und der ansässigen Universität verbindet das Fraunhofer ENAS bereits eine langjährige Zusammenarbeit.
Am vorletzten Tag der Delegationsreise nach China hat Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt konkrete Projekte vereinbart, die gemeinsam mit der rund 30 Millionen Einwohner zählenden Metropole Chongqing umgesetzt werden sollen. Dazu gehört auch ein gemeinsames Forschungsprojekt des Fraunhofer Instituts für Elektronische Nanosysteme ENAS und der Universität Chongqing sowie der Austausch von Studenten und Auszubildenden. In dem Projekt werden seitens Fraunhofer ENAS gemeinsam mit Industriepartnern und chinesischen Partnern Sensoren entwickelt, die Verschmutzungen direkt in Gewässern in geringsten Konzentrationen feststellen und messen können – zum Beispiel Antibiotikarückstände, Schwermetalle oder Kunststoffpartikel.

Universität Chongqing

Die Chongqing Universität gehört mit 50.000 Studierenden zu den größten Universitäten in China. Sie wurde 1929 gegründet und zählt seit 1960 im Reich der Mitte als so genannte „National Key University“ zu den wichtigsten Universitäten. Die CQU gehört zu den zehn Mitgliedern der „Excellence League“ in China. Chongqing selbst ist die größte Stadt der Welt, legt man die administrativen Stadtgrenzen zu Grunde.