Start-up SUPA revolutioniert die Energieübertragung: Steckdose ade

Chemnitz / 10. März 2014

Die Ausgründung aus Fraunhofer ENAS, SUPA wireless GmbH, demonstriert auf der CEBIT Anwendungsmöglichkeiten der SUPA Technologie. Gemeinsam mit ihren Partners stellt sie einen Tisch des Möbelherstellers Fröscher GmbH & Co. KG Steinheim vor, der die auf ihm abgelegten Geräte ganz ohne Kabel versorgt. Präsentiert werden ein Ultrabook, Tablet und Display sowohl als Integrationslösung als auch als Nachrüstsatz.

Kabelsalat und Steckdose ade - die „Smart Universal Power Antenna“ kommt zur Marktreife. Was bereits 2011 in Form einer Studie auf der CeBIT in Hannover vorgestellt wurde, kommt jetzt auf den Markt mit Unterstützung der Partner Würth Elektronik, Niedernhall und Leonard Kurz Stiftung, Fürth. Die Würth Elektronik Unternehmensgruppe ist auch auf anderen Gebieten der drahtlosen Energieübertragung aktiv tätig und unterstützt die SUPA wireless GmbH beim Markteintritt. „Die SUPA ist die Infrastrukturlösung zur kabellosen Strom- und Datenübertragung für Endgeräte - und der Ersatz für die Steckdose“, betont Jörg Euskirchen, Geschäftsführer von SUPA Wireless aus Bielefeld. Die kompletten Anwendungsmöglichkeiten werden auf der diesjährigen CeBIT vom 10. bis 14. März 2014 in Halle 6, Stand J 35, präsentiert. Euskirchen ist überzeugt von der Marktreife und dem Potenzial der Erfindung, die gemeinsam mit dem Fraunhofer ENAS Abt. ASE, Paderborn entwickelt wurde. „Der Nutzer stellt sein Endgerät an eine beliebige Stelle, die mit SUPA ausgestattet ist - nur an dieser Stelle wird das Gerät mit Strom und Daten versorgt.“ Das spare Geld, Zeit und verhindere schädliche Strahlung. Gemeinsam mit ihren Industriepartnern stellt SUPA wireless auf der CeBIT einen Tisch des Möbelherstellers Fröscher aus Steinheim vor, der die auf ihm abgelegten Geräte ganz ohne Kabel versorgt. Möglich macht dieses die SUPA-Technologie, die von Maik-Julian Büker, geschäftsführender Gesellschafter von SUPA wireless und einem Studententeam am Fraunhofer-Institut entwickelt wurde. Dort ist man von dem Produkt so überzeugt, dass die Fraunhofer-Gesellschaft mit Hauptsitz in München selbst Anteile an der Firma SUPA wireless hält.

Die innovative Technologie kann nahezu in allen Branchen Anwendung finden. „Auf lange Sicht gesehen wird unsere Erfindung die Steckdose ablösen“, ist sich Euskirchen sicher. Die CeBIT diene SUPA der Akquise der Integrationspartner, also der Unternehmen, die diese Technologie in ihre Endgeräte einbauen können und sollen. SUPA ist seinen Worten nach in der Lage, wesentlich höhere Leistungen unter Einhaltung der Personenschutzgrenzwerte auf großen Flächen zu übertragen. Genauso ist es dem Entwicklerteam um Büker gelungen, das System so auszulegen, dass es problemlos insbesondere in Büromöbel eingebaut und nachgerüstet werden kann. SUPA sei als Ingredient Technology zu verstehen ähnlich wie Intel. Euskirchen: „Unser Ziel ist es, dass unsere Übertragungstechnologie in den Endprodukten Verwendung findet. Wir wollen dabei in unserem Umfeld der Standard von morgen werden.“ Zur Demonstration der Technologie zeigt SUPA mehrere Endgeräte von Fujitsu, München, auf der CeBIT. Präsentiert werden Ultrabook, Tablet und Display sowohl als Integrationslösung im Endgerät und als Nachrüstlösung.