New York Times Magazin 2009 - beste Ideen

New York / 15.12.2009

Seit neun Jahren veröffentlich das New York Times Magazin alljahrlich im Dezember einen Rückblick auf Ideen von A bis Z, die entweder besonders clever oder bedeutend mitunter aber auch besonders amüsant sind. Dieses Jahr erreichte uns die Nachricht, dass die gedruckte Batterie der Abteilung Printed Functionalities der Fraunhofer ENAS zu den 5 besten Ideen im Technologiebereich gehört. Diese druckbaren Batterien, die sich im großen Maßstab kostengünstig herstellen lassen, haben Forscherteamsder Fraunhofer-Einrichtung für Elektronische Nanosysteme ENAS, der TU Chemnitz und der Menippos GmbH gemeinsam entwickelt.

Seit neun Jahren veröffentlich das New York Times Magazin alljahrlich im Dezember einen Rückblick auf Ideen von A bis Z, die entweder besonders clever oder bedeutend mitunter aber auch besonders amüsant sind.

Dieses Jahr erreichte uns die Nachricht, dass die gedruckte Batterie der Abteilung Printed Functionalities der Fraunhofer ENAS zu den 5 besten Ideen im Technologiebereich gehört. Diese druckbaren Batterien, die sich im großen Maßstab kostengünstig herstellen lassen, haben Forscherteamsder Fraunhofer-Einrichtung für Elektronische Nanosysteme ENAS, der TU Chemnitz und der Menippos GmbH gemeinsam entwickelt.

Die Batterie wurde erstmalig im Rahmen der nanotech 2009 in Tokyo präsentiert. Die Batterie wiegt weniger als ein Gramm und ist nicht einmal einen Millimeter dick. Sie kann in Verbünden bis zu vier Batterien gedruckt werden und liefert je nach Verbund Spannungen von 1,5 bis 6 V. Bei der Herstellung der Batterie wird auf Quecksilber verzichtet, was sie besonders umweltverträglich macht. Der Einsatz dieser neuen Generation von Batterien ist in der Medizin bis hin zu Druckmedien vorstellbar.

Aufgebaut ist dieser kleine Energiespeicher aus verschiedenen Schichten: unter anderem einer Anode aus Zink und einer Kathode aus Mangandioxid. Zink und Mangandioxid reagieren miteinander und produzieren Strom. Die Anoden und die Kathodenschicht verbrauchen sich durch diesen chemischen Prozess jedoch allmählich. Die Batterie ist daher für Einsätze gedacht, die eine begrenzte Lebensdauer oder begrenzten Strombedarf haben – etwa Grußkarten. Gedruckt werden die Batterien im Siebdruck-Verfahren, ähnlich wie bei T-Shirts und Schildern

Mehr Informationen unter:

http://www.nytimes.com/projects/magazine/ideas/2009/#technology-9

oder über Dr. Andreas Willert

andreas.willert@enas.fraunhofer.de