Kompetenznetzwerk für Nanosystemintegration ist gestartet

Chemnitz / 15.9.2009

Am 14. September 2009 gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den offiziellen Startschuss für die elf im Mai 2009 ausgewählten Projekte des Förderprogramms „Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern“ darunter das Kompetenznetzwerk für Nanosystemintegration.

Am 14. September 2009 war es soweit, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gab den offiziellen Startschuss für die elf im Mai 2009 ausgewählten Projekte des Förderprogramms „Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern". Eines der Spitzenforschungsprojekte ist das Kompetenznetzwerk für Nanosystemintegration unter der Federführung der Technischen Universität Chemnitz. Prof. Thomas Geßner, Sprecher des Kompetenznetzwerkes für Nanosystemintegration, sowie Direktor des Zentrums für Mikrotechnologien der TU Chemnitz und Leiter der Fraunhofer-Einrichtung für Elektronische Nanosysteme ENAS nahm die Urkunde stellvertretend für alle Partner des Kompetenznetzwerkes entgegen.

Im Kompetenznetzwerk arbeiten neun Forschungseinrichtungen zusammen, darunter die Fraunhofer ENAS in Chemnitz, das Fraunhofer IZM in Berlin, das Fraunhofer IAP in Potsdam sowie die TU Chemnitz, die Kompetenzen aus gleich vier Fakultäten einbringt. Außerdem sind am Projekt die Hochschule Mittweida, das Helmholtz-Zentrum Berlin, das Leibnitz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP GmbH) in Frankfurt Oder, das Leibnitz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) in Dresden sowie das Leibnitz-Institut für Polymerforschung (IPF) in Dresden beteiligt. Das Kompetenznetzwerk wird mit 14 Millionen Euro für insgesamt fünf Jahre gefördert.

Integration und Nutzbarmachung von Nanotechnologien steht als großes Ziel über den verschiedenen Teilprojekten. Prof. Thomas Geßner über ein anvisiertes Ziel: „Wir wollen zum Beispiel Baugruppen, die in einem Teilprojekt mit dem Strukturleichtbau entwickelt wurden, mit drahtloser Kommunikation ausstatten. Die Baugruppen bestehen dabei aus neuen Materialien, die aufgrund der Ausnutzung von Nanoeffekten über sensorische Eigenschaften verfügen." In den ersten drei Jahren der Zusammenarbeit steht die grundlagenorientierte Forschung in den Teilprojekten im Vordergrund. Danach ist eine projektübergreifende Zusammenarbeit geplant, bei der die Forschungsergebnisse gebündelt und anwendungsbezogenen Aspekte einbezogen werden.

Das Programm „Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern" ist Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung und wird vom BMBF mit insgesamt über 200 Millionen Euro bis zum Jahr 2014 gefördert.