Chemnitzer Doktoranden zur internationalen Sommerschule in Warnemünde

Warnemünde, / 27.8.2014

Gegenwärtig findet in Warnemünde die nunmehr neunte Sommerschule des Internationalen Graduiertenkollegs „Materials and Concepts for Advanced Interconnects and Nanosystems“ statt.

Das Internationale Graduiertenkolleg „Materials and Concepts for Advanced Interconnects and Nanosystems“ trifft sich gegenwärtig zur Sommerschule in Warnemünde. Foto: Piotr Mackowiak
Deutsche und chinesische Doktoranden des Kollegs präsentieren aktuelle Ergebnisse ihrer Arbeit. Foto: Thomas Wächtler

Während dieser einwöchigen Veranstaltung diskutieren die deutschen Doktoranden des Kollegs die neuesten Ergebnisse ihrer Arbeit mit ihren chinesischen Kollegen von der Fudan-Universität Shanghai. Von dieser Universität, die in China zu den Top-Adressen zählt, nehmen sechs Doktoranden und deren Professoren an der Sommerschule teil. Natürlich sind auch von deutscher Seite die betreuenden Hochschullehrer und weitere Wissenschaftler der TU Chemnitz und des Fraunhofer ENAS sowie des Fraunhofer IZM Berlin vor Ort. Das Workshop-Programm wird ergänzt durch fünf Vorträge hochkarätiger eingeladener Wissenschaftler. Unter anderem wird Frau Professor Jana Zaumseil von der Universität Erlangen über ihre Arbeiten zu neuartigen Transistoren auf Basis  von Kohlenstoffnanoröhrchen (CNTs) berichten. Ein weiteres Highlight ist ein Vortrag von Dr. Ralf Prien vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung. Mit einem Bericht zum Einsatz von Sensoren unter den extremen Bedingungen der Tiefsee erlaubt dieser Vortrag einen interessanten Blick über den Tellerrand des Graduiertenkollegs.  „Diese Woche bietet aber nicht nur eine Menge spannende Wissenschaft“, meint Professor Dr. Thomas Geßner, der auf deutscher Seite das Kolleg leitet. „Die Sommerschule bietet den Doktoranden vor allem die Gelegenheit, Ideen auszutauschen und neuen Input für die weitere Arbeit und nicht zuletzt für einen erfolgreichen Abschluss ihrer Promotion zu sammeln.“

Im Internationalen Graduiertenkolleg arbeiten 16 deutsche und 15 chinesische Doktoranden an neuen Materialien und Methoden für nanoelektronische Bauelemente und Nanosysteme. Dazu kooperieren die TU Chemnitz, das Fraunhofer ENAS sowie die TU Berlin und das Fraunhofer IZM Berlin mit der Fudan-Universität in Shanghai sowie der Shanghai Jiao Tong Universität. Das Kolleg, welches seit 2006 läuft und sich bereits in der zweiten Phase befindet, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie vom chinesischen Bildungsministerium (MoE) gefördert.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.zfm.tu-chemnitz.de/irtg