Industrie 4.0 - Intelligente Produkte für die Märkte von Morgen

Chemnitz, / 07. März 2013

Unter dem Motto „Industrie 4.0 – Intelligente Produkte für die Märkte von Morgen“ luden die Fraunhofer-Gesellschaft und die Industrie- und Handelskammer Nordrhein-Westfalen am 28. Februar 2013 zu einem Informationsabend in Paderborn ein, um Unternehmen zu zeigen, wie sie von der praxisnahen Forschung der Fraunhofer-Gesellschaft profitieren und so ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Transmissionsriemen mit eingebettetem RFID-Tag

Nach Begrüßung durch den Präsidenten der IHK Ostwestfalen und einen einführenden Vortrag von Prof. Buller, dem Vorstand für Forschung der Fraunhofer-Gesellschaft, zeigten drei Fraunhofer-Institute eindrucksvoll gemeinsam mit ihren Industriepartnern erfolgreiche Entwicklungen.

Das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme stellte Arbeiten der Paderborner Abteilung Advanced System Engineering mit dem Antriebsriemenhersteller Arntz Optibelt Gruppe zum Thema „Strukturüberwachung und Plagiatschutz durch den Einsatz intelligenter Sensoren“ vor. Im Detail ging es um Chancen und Herausforderungen von eingebetteten RFID-Tags in Antriebsriemen zur deren eindeutigen Identifikation, die für ein effizientes Inventarmanagement und einen zuverlässigen Plagiatschutz unabdingbar ist. Der RFID-Chip wird direkt im Riemen eingebettet und kann ohne Zerstörung des Riemens nicht mehr entfernt werden. Das System enthält Produktinformationen, sowie Informationen über Lager- und Kassenvorgänge. Ulrich Ballhausen, der Entwicklungsleiter der Arntz Optibelt Gruppe ist zuversichtlich, dass neue Generationen des intelligenten Antriebsriemen weit über den Plagiatschutz hinausgehen, und z.B. die Notwendigkeit der Wartung ankündigen.

Dazu soll durch die Integration geeigneter hochintegrierter Sensoren eine Zustandsüberwachung gewährleistet werden, die die Sicherheit des Betriebs deutlich erhöht und die Wartungszyklen optimiert. Dier Veranstaltung zeigte mit mehr als 200 Gästen eine sehr gute Resonanz.