Pressemeldung zum Fraunhofer-Symposium in Sendai

Chemnitz / 25.4.2019

Am 15. April 2019 fand das 13. Fraunhofer-Symposium in Sendai Japan statt. 50 japanische Experten aus Industrie und Wissenschaft informierten sich über Themen Society 5.0 und Industrie 4.0 insbesondere über aktuelle Forschungsergebnisse in diesen Bereichen.

© Tohoku University

Veranstaltungsort Fraunhofer Symposium

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Grußwort von Frau Prof. Kotani, Executive Member Science Counsel Japan and Director WPI-Advanced Institute for Materials Research, Tohoku University

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Diskussionen während des Abendempfanges

Zu den Sprechern gehörten Experten der Tohoku University und Ricoh Corporation sowie des Fraunhofer-Instituts für Elektronische Nanosysteme ENAS, der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland, des Fraunhofer-Instituts für Experimentelle Software Engineering IESE, des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik sowie des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik IBMT.

Society 5.0 wird speziell in Japan geprägt und adressiert alle Themen der Gesellschaft, die das Thema Digitalisierung aufgreifen. Dazu gehören das Gesundheitswesen, Mobilität, die Lebensbedingungen in Stadt und Land, die Energieerzeugung und -verteilung genauso wie die industrielle und landwirtschafliche  Produktion.

Organisiert wurde es von Fraunhofer ENAS und dem Fraunhofer Project Center “NEMS-/MEMS-Devices and Manufacturing Technologies at Tohoku University“.

 

Fraunhofer Project Center

Gegründet wurde das Fraunhofer Project Center 2012, in dem seither gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, Ausbildung und Technologietransfer vorangetrieben werden. Leiter dieses Project Centers waren zu Beginn Prof. Dr. Thomas Geßner sowie Prof. Dr. Masayoshi Esashi und Prof. Dr. Shuji Tanaka von der Tohoku Universität.  2018 wurde der Staffelstab offiziell an Frau Prof. Kotani, Prof. Frömel (beide Tohoku Universität Sendai) und Prof. Otto, Dr. Wiemer (beide Fraunhofer ENAS) übergeben.

Das Project Center fokussiert auf Forschung und Entwicklung im Bereich Smart Systems Integration unter Nutzung von Mikro- und Nanotechnologien sowie die Implementierung neuester Materialentwicklungen. Damit adressiert es die Herausforderungen der digitalisierten Welt, des Internets der Dinge, Industrie 4.0 und globale Herausforderungen, wie z.B. die alternde Bevölkerung, sowie Society 5.0 in Japan und Deutschland.