Smarte digitale Produktion

SAMPL

© Foto: PROSTEP AG
Sicherheitslösungen für die gesamte Prozesskette des 3D-Drucks werden im Projekt SAMPL entwickelt.

Im Projekt SAMPL wird eine durchgängige Sicherheitslösung für additive Fertigungsverfahren entwickelt. Innerhalb des Vorhabens wird dabei besonderes Augenmerk auf die gesamte Prozesskette des 3D-Drucks gelegt. Diese Kette umfasst die Erstellung der Druckdaten, die anschließende Weitergabe der Druckdaten an einen 3D-Druckdienstleister, den Druck auf durch Secure Elements abgesicherten Trusted 3D-Druckern sowie die eindeutige Identifizierbarkeit des Druckobjekts und der Zuordnung zur verwendeten Drucklizenz. Mit der in SAMPL entwickelten Lösung ist es möglich, die Herkunft von gedruckten Bauteilen nachzuweisen und ihre Echtheit zu überprüfen.
Hierzu werden bereits etablierte Verschlüsselungstechnologien genutzt und um ein digitales, auf Blockchain-Technologie basiertes Lizenzmanagement erweitert und in die Datenaustauschlösung OpenDXM GlobalX integriert. Die Blockchain-Technologie, welche bisher vorrangig durch Kryptowährungen an Bekanntheit gewonnen hat, eignet sich um die Authentizität von Transaktionen nachzuweisen und in diesem Zusammenhang für die Lizenzvergabe zum Druck von Bauteilen. Als Schnittstelle für den Austausch der Zertifizierungs- und Lizenzdaten zwischen Rechteinhaber und Druckdienstleister kommt der Industrie 4.0 Standard OPC-UA zum Einsatz.
Ziel des Fraunhofer ENAS ist die Entwicklung einer Plattform mit der 3D-Drucker zur additiven Fertigung von Druckdienstleistern mittels OPC-UA Schnittstelle an SAMPL angebunden und damit in das Gesamtsystem integriert werden.

Das Konsortium wird im Rahmen des Technologieprogramms Digitale Technologien für die Wirtschaft (PAiCE – Platforms, Additive Manufacturing, Imaging, Communication, Engineering) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.