Fraunhofer-Leitprojekt

"GO BEYOND 4.0"

Leitprojekte

Go Beyond 4.0

Industrieübergreifend wächst der Bedarf an innovativen, individualisierten Bauteilen für die Zukunftsmärkte Automotive, Aerospace, Photonics und Manufacturing. Die hochqualifizierten Funktionalitäten der entsprechenden Bauteile werden durch den Einsatz moderner Funktionswerkstoffe realisiert. Im Leitprojekt »Go Beyond 4.0« soll die Serienproduktion von Zukunftsprodukten bis hin zur Losgröße eins durch die Integration der digitalen Fertigungsverfahren Digitaldruck als materialhinzufügendes Verfahren und Laserbearbeitung als materialabtragendes Verfahren in existierende Massenfertigungsumgebungen demonstriert werden. Um das zu erreichen, bündeln die Fraunhofer-Institute ENAS, IWU, IFAM, ILT, IOF und ISC disziplinübergreifend ihre Kompetenzen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Photonik und Materialwissenschaften. Dem Konzept folgend wird die zuverlässige 0-Fehlerproduktion systematisch in die Prozessketten zur Herstellung von Produktdemonstratoren integriert.

Die Produktdemonstratoren stammen aus den Fertigungsdomänen Automobilbau, Luftfahrt und Beleuchtung: Smart Door, Smart Wing und Smart Luminaire. Hierzu werden die digitalen Fertigungstechnologien Digitaldruck und Laserbearbeitung an die Geometrien der jeweiligen Demonstratoren adaptiert und an die Eigenschaften der Materialien angepasst.

https://www.fraunhofer.de/de/forschung/fraunhofer-initiativen/fraunhofer-leitprojekte/fraunhofer-go-beyond-40.html

© Fraunhofer IWU

PKW-Tür mit gedruckten Funktionen

© Fraunhofer IFAM

Faserverbundkunststoff-(FVK)-Flügelstruktur mit zu integrierenden A) Temperatursensoren, B) Signalleitungen und Kontaktierungen, C) drahtlos auslesbaren Verformungselementen, D) kapazitiven Sensoren und E) Aktoren

© Fraunhofer IOF

Beleuchtungssystem mit neuen Funktionalitäten

Auftaktveranstaltung

am 10. Februar 2017 am Fraunhofer ENAS in Chemnitz

© Ines Escherich

Am 10. Februar 2017 gaben der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Reimund Neugebauer (2.v.r.), Prof. Thomas Otto (2.v.l.), kommissarischer Leiter des Fraunhofer ENAS und Direktor des Zentrums für Mikrotechnologien der TU Chemnitz, Prof. Welf-Guntram Drossel (l.), Leiter des Fraunhofer IWU, und Prof. Reinhard Baumann, Leiter der Abteilung Printed Functionalities des Fraunhofer ENAS und der Professur Digitale Drucktechnologie und Bebilderungstechnik der TU Chemnitz, den Startschuss zum neuen Fraunhofer-Leitprojekt „Go Beyond 4.0“ in Chemnitz.

© Ines Escherich

Das Konsortium um den Projektleiter Prof. Thomas Otto besteht aus fünf weiteren Leitern von Fraunhofer-Instituten. Unterstützt werden die Projektpartner aus der Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft und durch den Projektbeirat mit Vertretern aus Industrie und Wissenschaft.

© Ines Escherich

Zur Auftaktveranstaltung waren neben dem Projektkonsortium, Vertreter der Fraunhofer-Zentrale, Institutsleiter und Wissenschaftler aus sechs Fraunhofer-Instituten, Vertretern der Industrie sowie Vertreter der Technischen Universität Chemnitz, darunter Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz, der Kanzler Dr. Eberhard Alles und der Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Dr. Jörn Ihlemann, zu Gast.

© Ines Escherich

Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, begrüßt die Teilnehmer an der Auftaktveranstaltung zum Fraunhofer-Leitprojekt "Go Beyond 4.0".

© Ines Escherich

Prof. Dr. Thomas Otto, komm. Institutsleiter des Fraunhofer ENAS und Projektleiter, stellt das Anliegen des Fraunhofer-Leitprojekts "Go Beyond 4.0" vor.

© Ines Escherich

Vor der Auftaktveranstaltung waren Pressevertreter zu einem Pressegespräch geladen, in dem die Ziele und der Inhalt des Projektes durch den Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Reimund Neugebauer (2.v.r.), den Projektleiter, Prof. Thomas Otto (2.v.l.), den Projektkoordinator, Prof. Reinhard Baumann (l.), den Institutsleiter der Fraunhofer IWU, Prof. Welf-Guntram Drossel (r.) und dem Pressesprecher der Fraunhofer-Gesellschaft, Janis Eitner (M.), erläutert wurden.