Exzellenzcluster

Mehrfach exzellent – Kooperationen innerhalb der Exzellenzcluster

Mit der Exzellenzinitiative fördern Politik und Wissenschaft bis Oktober 2017 herausragende Projekte und Einrichtungen an den Hochschulen. An sie schließt sich eine neue Bund-Länder-Initiative zur Förderung universitärer Spitzenforschung an, bis zu deren Inkrafttreten werden die aktuellen Projekte über eine Übergangsfinanzierung weiter gefördert.  Fraunhofer ENAS und das Zentrum für Mikrotechnologien der Technischen Universität Chemnitz arbeiten in zwei dieser Exzellenzcluster.

Merge Technologies for Multifunctional Lightweight Structures – MERGE

Der Exzellenzcluster der Technischen Universität Chemnitz »Merge Technologies for Multifunctional Lightweight Structures – MERGE« wird von Prof. Kroll, Direktor des Instituts für Leichtbau der Fakultät für Maschinenbau koordiniert.

Das Ziel der Forschung am Chemnitzer Bundesexzellenzcluster MERGE ist die Fusion großserientauglicher Basistechnologien aus den Bereichen Kunststoff, Metall, Textil und Smart Systems zur Entwicklung ressourceneffizienter Produkte und Produktionsprozesse. Mehr als 100 Forscher und Forscherinnen sowie Techniker und Technikerinnen aus insgesamt sechs interagierenden Forschungsbereichen arbeiten an der Umsetzung des Projekts. Das Fraunhofer ENAS arbeitet maßgeblich im Forschungsbereich D, der Mikro- und Nanosystemintegration.

Center for Advancing Electronics Dresden cfaed

Das »Center for Advancing Electronics Dresden cfaed« arbeitet an der Entwicklung Erfolg versprechender Technologien für die Mikro- und Nanoelektronik. Ziel ist es, CMOS-Technologien um völlig neuartige Technologien zu ergänzen und zu erweitern und damit elektronische Informationsverarbeitungssysteme der Zukunft zu entwickeln. Beheimatet ist der von Prof. Fettweis geleitete Cluster an der TU Dresden. In den interdisziplinären Forschungsteams arbeiten Wissenschaftler und Techniker von 11 Forschungseinrichtungen in 9 Forschungspfaden. Fraunhofer ENAS und das Zentrums für Mikrotechnologien der TU Chemnitz arbeiten gemeinsam im Kohlenstoffpfad (carbon path) und im BAC-Pfad (biomolecular assembled circuit path). Im Kohlenstoffpfad werden CNT-FETs entwickelt und die Technologie für Prototypen auf Waferebene umgesetzt. Die Anwendungen zielen auf analoge Hochfrequenzschaltkreise ab. Im BAC-Pfad arbeiten die Chemnitzer an der Strukturierung auf Waferebene, welche erforderlich für die Selbsorganisation der DNA ist.