Feuchtesensoren

Auf der Basis von Kompositmaterialien wurden in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP) und den Unternehmen Chemnitzer Werkstoffmechanik GmbH (CWM) und Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz mbH (GEMAC) neuartige kapazitive Feuchtesensoren entwickelt und hergestellt. Es wurden Sensoren mit verschiedenen Layouts auf Leiterplatten- und Glassubstraten realisiert. Die Nennkapazität liegt je nach Layout im Bereich von 200 bis 500 pF. Das feuchteempfindliche Dielektrikum der Sensoren besteht aus Keramikpartikeln, die in eine Polymermatrix eingebettet sind. Aufgrund spezieller Präparationstechniken weisen die Partikel trotz der Matrix einen guten Kontakt zur Umgebung auf. Die Komposit-Feuchtesensoren zeichnen sich durch eine sehr hohe Empfindlichkeit von bis zu 4,5 pF / % r. F. und Ansprechzeiten kleiner 20 s aus. Mit den feuchteempfindlichen Kompositen können nahezu beliebige Sensordesigns erstellt werden - flexible Substrate sowie gekrümmte und unebene Flächen stellen kein Hindernis dar. Mit verschiedenen Beschichtungstechnologien, wie zum Beispiel dem Siebdruck, sind wir in der Lage, skalierbare großflächige Sensorarrays herzustellen, um Feuchteverteilungen schnell und zuverlässig zu bestimmen.